Errektionsstörungen gehören mit zu den meist diagnostizierten Beschwerden bei Männern jeden Alters. Auch wenn von den Betroffenen selbst kaum oder nur zögerlich darüber berichtet wird, ist dieses Thema spätestens seit der Entdeckung von Viagra und Cialis immer wieder im Gespräch. Die Gründe liegen auf der Hand: Eine Störung der männlichen Libido beeinflusst das Leben des Mannes in vielerlei Hinsicht. Auch wenn eine solche Errektionsstörung selten mit körperlichen Schmerzen verbunden ist, schränkt sie die männliche Lebensqualität deutlich ein und führt auch bei den Sexualpartnern der Betroffenen zu Verunsicherungen. Vor allem das Selbstbewusstsein wird nachhaltig beeinträchtigt. Letzten Endes leiden nicht nur die betroffenen Männer selbst unter dieser Störung. Partnerschaften werden in Frage gestellt und in schweren Fällen drohen eine bleibende Kinderlosigkeit oder sogar schwere psychische Beeinträchtigungen.

Errektionsstörungen treten in jedem Alter und in allen Bevölkerungsschichten auf

Entgegen weit verbreiteter Ansichten sind nicht nur ältere Männer von Errektionsstörungen betroffen. Das Problem zieht sich durch alle Altersgruppen. Vom Jugendlichen bis hin zum reifen Mann kann es bei jedem zu solchen Beeinträchtigungen kommen. Bekannt sind auch Fälle, in denen Errektionsstörungen nicht permanent sondern nur gelegentlich auftreten.

Dabei hat auch die gesellschaftliche Stellung des Mannes keine Auswirkungen auf das Auftreten dieser Störung. Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten, die durchaus auch im Zusammenhang mit der Herkunft und Lebenslage von Menschen stehen können, sind Errektionsstörungen überall und in allen gesellschaftlichen und ethnischen Schichten zu beobachten.

Die Behandlung von Errektionsstörungen ist möglich

Die meist diagnostizierte Ursache liegt in der mangelnden Ausschüttung entsprechender Botenstoffe. Durch Signale des Gehirns werden im Normalfall Botenstoffe ausgesendet, die die Versteifung des männlichen Gliedes stimulieren und aufrecht erhalten. Funktioniert dieser Mechanismus nicht oder nur unzureichend, bleibt die Errektion aus oder klingt überdurchschnittlich zeitig wieder ab. Nur selten sind es rein organische Beeinträchtigungen beispielsweise des Schwellkörpers, die als Ursache einer mangelnden männlichen Standhaftigkeit in Frage kommen.

Errektionsstörungen werden meist mit synthetischen Medikamenten wie etwa Viagra oder auch Cialis behandelt. Dabei werden zumindest kurzfristig die typisch männlichen Funktionen wiederhergestellt oder verlängert. Allerdings ist eine nachhaltige Behandlung mit Viagra und Cialis nicht wirklich möglich. Daher bedarf es gewissermaßen eines planvollen Sexualverhaltens. Nicht zu unterschätzen sind die Nebenwirkungen von Viagra und Cialis.

Bei Verzicht auf chemische Zusätze sind aber auch zunehmend pflanzliche Präparate zur Behandlung von sexuellen Fehlfunktionen erhältlich. Im Rückgriff auf die jahrtausendealten Erfahrungen der Menschheit erfreuen sich diese pflanzlichen Heilmittel wie Buteas superba, Maca, Muira Puama, Tribulus Terrestris oder Damiana zunehmender Beliebtheit. Frei von Nebenwirkungen bei richtiger Dosierung, unverfänglich und vor allem natürlich, verhelfen diese Mittel betroffenen Männern zu wünschenswert männlicher Standhaftigkeit.

Die ausgewählten pflanzlichen Bestandteile dieser Hilfsmittel wirken gezielt auf die Hormonausschüttung und die entsprechende Signalgeberfunktion des Gehirns. Dabei sind Wechselwirkungen mit eventuell anderen eingenommenen Medikamenten eher untypisch und auch der Kreislauf bleibt im Gegensatz zu Viagra und Co. praktisch unbeeinflusst.

 

Ihr
Dr. Dieter Horrmann