Seit zwölf Jahren ist Viagra von Pfizer auf dem Markt und hat seitdem mehr als 35 Millionen Männern mit Potenzstörungen geholfen. Ganz ungefährlich ist die blaue Pille allerdings nicht. Erst kürzlich ging ein Fall durch die Schlagzeilen, bei dem ein Lkw-Fahrer durch eine Überdosis Viagra verstarb. Vor allem die in ausländischen Onlineshops verkauften Potenzpillen bergen Risiken, da sie häufig einen falschen Wirkstoff enthalten oder falsch dosiert sind. Wie gefährlich sind Potenzpillen wie Viagra und Cialis? Welche Nebenwirkungen können auftreten und wie wirkt es überhaupt?

Wie Viagra wirkt

Der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil blockiert ein Enzym, das den Blutfluss im Schwellkörper des Penis steuert. Die Muskulatur im Penis erschlafft, so das sich die Arterien erweitern und Blut in den Penis strömen kann. Es kommt zu einer Erektion. Dies funktioniert allerdings ausschließlich bei sexueller Erregung. Viagra ist daher kein Mittel gegen Lustlosigkeit. Die Wirkung von Viagra hält etwa vier bis sechs Stunden an, je nach Dosierung.

Kopfschmerzen und verstopfte Nase

Bei gesunden Menschen und ordnungsgemäßer Einnahme ist Viagra ungefährlich. Allerdings können unangenehme Nebenwirkungen auftreten, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Sehstörungen und verstopfte Nase. In seltenen Fällen kommt es zur Dauererektion. In diesem Fall sollte man sofort zum Arzt gehen, um dauerhafte Schäden zu vermeiden da die Gefäße verletzt werden können. Kürzlich zeigte eine US-Studie an 10.000 Männern, dass die dauerhafte Einnahme dem Gehör schaden kann. Viagra-Nutzer, die unter Hörproblemen leiden, sollten daher ebenfalls zum Arzt gehen. Um Gesundheitsschäden generell zu vermeiden, sollte man die Potenzpillen nur in der empfohlenen Menge nehmen und nicht überdosieren und natürlich auch nicht zu oft einnehmen.

Für wen Viagra gefährlich werden kann

Der Wirkstoff von Viagra beeinflusst den Blutfluss und damit das Herz-Kreislauf-System. Für Männer mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder niedrigem Blutdruck ist das Medikament daher nicht geeignet. Auch bei Leberfunktionsstörungen und Erkrankungen der Netzhaut wird von der Einnahme abgeraten. Das Medikament ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Daher werden Betroffene in der Regel ohnehin vom Arzt untersucht, bevor dieser das Rezept ausstellt. Wer seine Potenzpillen im Internet bestellt, sollte unbedingt auf einen seriösen Anbieter achten. Rezeptfrei angebotene Potenzmittel im Internet sind häufig gefälscht oder falsch dosiert. Aus diesem Grund bestellen Sie Ihre Potenzpillen immer bei seriösen Shops wie z.B. Apotheke Deutschland und Schweiz